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Kakerlaken bzw. Schaben in Wohnung & Haus bekämpfen – 10 Tipps & Tricks

Kakerlaken beziehungsweise „Küchenschaben“, die zur Tier-Ordnung der Schaben gehören, werden in asiatischen Ländern als gute Eiweißquelle und leckere Delikatesse angesehen. Ob gegrillt oder frittiert – die fettarmen, kalorienarmen und preiswerten Kakerlaken sind auf jedem Markt vertreten. Europäer dagegen sehen Kakerlaken oft als ekelerregendes Ungeziefer an, die keiner in seiner eigenen Wohnung haushalten möchte. Kakerlaken sind die schnellsten krabbelnden Insekten auf der Erde, welche sogar ohne Kopf neun Tage überleben könnten. Bekannt sind Schaben als die gefährlichsten Schädlinge für die Gesundheit des Menschen,  da sie Krankheiten und Allergien verursachen können.  Mit diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, woran Sie Kakerlaken erkennen ebenso wie vorbeugende Maßnahmen im eigenen Haushalt sowie eine Übersicht mit den Vor- und Nachteilen von Hausmitteln und professioneller Bekämpfung.

HINWEIS: Wir von der Herr  GmbH unterstützen Sie bei der Bekämpfung von Schädlingen in Ihrer Wohnung oder Bürogebäude. Man sollte mit professionellen Maßnahmen nicht zu lange warten, damit man Schäden für Mensch und  Haus frühzeitig vermeidet.

Wie erkennt man, dass man Kakerlaken bzw. Schaben in der Wohnung hat?

Der  Lebensraum von Kakerlaken ist unspezifisch. Tagsüber halten sich die Ungeziefer meist in versteckten Schlupfwinkeln auf. Besonders günstige Wohnräume für die Schaben sind Bürogebäude und Gewerbeflächen, da sie sich durch die hohen Durchschnittstemperaturen  von Öl- und Gasheizungen sowie der Wärmedämmung besonders wohlfühlen.  Doch auch im eigenen Haushalt hausen Kakerlaken und hinterlassen ihre Spuren.  Durch die Nachtaktivität können sich Schaben unentdeckt, ungehindert und rasant vermehren.  Meist leben die Schaben in größeren Populationen zusammen. Kommunikation und Orientierung erfolgen über chemische Duftstoffe, die Menschen als süßlichen Geruch wahrnehmen. Wenn sich Lebensmittel und Verpackungen mit Fraßschäden auffinden lassen, deutet das meist auf einen Befall hin. Sogenannte Eipäcken, in denen sich die Eier von Kakerlaken befinden, sollte Sie ebenfalls alarmieren. In verschiedenen Entwicklungsstadien häuten sich Kakerlaken bis zu acht Mal, dabei bleibt die alte Haut als Rückstand in der Nähe ihrer Nester zurück.  Von einem starken Kakerlaken-Befall spricht man, wenn diese bereits tagsüber aktiv sind und auf eine hohe Besatzdichte hinweisen.  Ein weiteres Anzeichen ist der unangenehme Geruch, der sich bemerkbar macht. Auch wenn lebende oder tote Schaben in der Wohnung gesichtet werden, sollten umgehend Maßnahmen zur Beseitigung  stattfinden, denn auf eine sichtbare Schabe können über 200 unentdeckte weitere folgen.

Die Grafik zeigt Ihnen die wichtigsten Erkennungsmerkmale im Überblick:

 

So beugen Sie Kakerlaken- & Schaben-Befall vor

Um nicht erst in Berührung mit dem Ungeziefer zu kommen und eine Krankheitsübertragung zu vermeiden, gibt es vorbeugende Maßnahmen, die jeder sofort umsetzen kann. Lebensmittel sollten nicht in Kartons wie beispielsweise Bananenkartons in der Wohnung abgestellt werden, da diese einen schützenden Lebensraum darstellen und für das Ablegen der Eipäckchen gut geeignet sind. Bereits beim Einkauf empfiehlt sich, auf unverpackte Lebensmittel zu achten. Die gekaufte Ware sollte in gut verschließbaren Gefäßen (zum Beispiel Glas- oder Kunststoffgefäße) umgefüllt werden, um Fraßschäden an Lebensmitteln zu verhindern. Eine kühle und trockene Lagerung von Vorräten ist ebenfalls geboten. Organische Abfälle sollten täglich entsorgt  und nur in dichten Abfalleimern gesammelt werden, da (totes) organisches Material die Nahrungsgrundlage für Schaben darstellt. Beseitigung von Abwasch, regelmäßiges Staubsaugen und das Sauberhalten von Vorratsschränken sind effektive Maßnahmen, um die Ernährung und somit die Verbreitung von Kakerlaken zu verhindern.
Desweiteren sollten Koffer oder andere Gepäcktaschen nach Verwendung umgehend ausgeräumt werden und nach möglichen Kakerlaken-Rückständen untersucht werden.

Besonders wohl fühlen sich Kakerlaken an warmen Orten, deswegen wird regelmäßiges (Stoß-)Lüften für ein optimales Raumklima empfohlen. Im Sommer sollte weiterhin darauf geachtet werden, die Temperatur mit Hilfe von Klimaanlagen oder Ventilatoren zu senken.
Damit Schaben keine Versteckmöglichkeiten haben, ist es zu empfehlen, Fugen und Hohlräume mit Fliesen oder Tapeten zu versiegeln.  Außerdem können sich Küchenschaben an Futternäpfen von Tieren einnisten. Futterleerung und eine Reinigung nach den Mahlzeiten können eine Beheimatung von Schaben reduzieren.

Bevorzugte Gebiete von Kakerlaken sind:

  • Holzräume
  • Spalten zwischen Küchenmöbeln
  • Abwasserrohre in der Küche und im Bad
  • Hinter oder vor dem Kühlschrank
  • Unter dem Bodenbelag
  • An Orten mit Baummaterialien

Hausmittel vs. Professionelle Mittel zur Bekämpfung von Kakerlaken

Hausmittel

Durch die unbegrenzten Versteckmöglichkeiten und der Nachtaktivität, ist es vielmals nicht so leicht Kakerlaken zu bekämpfen.  Dennoch ist es ratsam Kakerlaken schnellstmöglich zu beseitigen um eine rasante Ausbreitung  zu verhindern. Bevor Mittel für die Bekämpfung von Kakerlaken eingesetzt werden können, muss erst Ordnung und Hygiene in der Wohnung vorherrschen.  Kostengünstige Hausmittel können wirksam und hilfreich sein, um Kakerlaken zu bekämpfen.  Kakerlaken zertreten ist keine Option um eine Bekämpfung zu erzielen, denn die Eier werden mit der Schuhsohle weiter verschleppt. Möglichkeiten Kakerlaken mit Hausmitteln zu bekämpfen sind:

  • Lorbeer: Kakerlaken mögen den Geruch von Lorbeerblättern nicht und entfernen sich. Lorbeerblätter einfach auf die Stellen legen an denen das Ungeziefer vermutet wird.
  • Essig und Pfeffer: Im Kombination wird es zu einer unüberwindbaren Hürde für die Kakerlaken.
  • Zwiebel und Borpulver: Um die Paste herzustellen muss man feingeschnittene Zwiebeln, eine halbe Tasse Mehl, etwas Bier oder Wasser, eine Prise Zucker und drei bis vier Teelöffel Borpulver zusammen mischen. Anschließend füllt man das Gemisch in Flaschendeckel, die an bestimmten Stellen aufgestellt werden. Achtung: Toxische Wirkung bei Haustieren
  • Natron und Zucker: Eine Tasse Zucker zusammen mit einer Tasse Natron mischen und anschließend in der Wohnung verstreuen. Angezogen von dem Zucker, essen die Schaben diese Mischung und sterben an den produzierten Gasen.
  • Klebefallen: Sowohl im Internet als auch im Baumarkt lassen sich Klebefallen erwerben. Mit Hilfe von doppelseitigem Klebeband lassen sich Klebefallen selber herstellen. Das Klebeband wird mit süßen Nahrungsmitteln versetzt und vor den Zugang der Kakerlaken-Unterkunft gelegt. Besonders geeignet sind dunkle, warme und feuchte Stellen: Unterhalb des Spülbeckens, im Elektroteil von Kühlschränken oder bei Heizungsrohren.
  • Borax: Für die Herstellung von Seife wird dieser natürlicher Stoff verwendet. Borax wird im ganzen Haushalt verteilt um das Wasser dem Ungeziefer zu entziehen.

Weitere Angebote ohne chemisch-synthetische Insektenvernichtungsmittel sind Köderdosen und Pulver mit Diatomeenerde beziehungsweise Kieselgur. Kieselgur besteht aus Kieselalgen und bewirkt eine Austrocknung von Insekten.

Professionelle Bekämpfungvon

Außer durch Hausmittel lassen sich Schaben auch durch professionelle Hilfe beseitigen. Schädlingsexperten stehen nicht nur moderne Präparate und Verfahren zur Verfügung, sondern auch ihre Erfahrungen mit den Schädlingen spielen eine wichtige Rolle. Eine starke und nachhaltige Bekämpfung mit chemischen Mitteln ist bei einem starken Befall notwendig. Schaben sind widerstandsfähig und selbst die Eipäckchen sind vor äußeren Einflüssen durch ihren Chitinpanzer geschützt. Vor einer professionelle Kakerlaken-Bekämpfungen sind einige Maßnahmen zu ergreifen: Entfernung aller offen stehenden Nahrungsmittel und –reste, Reinigung aller Räume, Entfernung aller Kakerlaken-Rückstände und Eipäckchen durch einem Staubsauger. Es gibt unterschiedliche Strategien zur Bekämpfung einer Schabenart.  Die Bekämpfungsmethode hängt von dem jeweiligen Befallort, der Befallstärke, der Befallsart und den Umgebungsbedingungen ab. Das meist verwendete Verfahren ist das Schabengel-Verfahren. In Bereichen der Laufwege, Verstecke und Nester wird das Fraßgift Schabengel eingesetzt. Das Schabengel-Verfahren verspricht eine schnelle Wirkkraft und eine Köderwirkung. Andere Verfahren sind Fressköder auf Hormonbasis und sogenannte Anti-Schaben-Gele. Die chemischen Bekämpfungsmittel sind besonders für Babys, Schwangere und Kranke ein Gesundheitsproblem. Die Mittel enthalten Nervengifte, welche das Nervensystem von Tieren und Menschen schädigen können.

Wir hoffen Ihnen mit diesem Beitrag wichtige Informationen zum Thema geliefert zu haben. Darüber hinaus stehen wir Ihnen gern jederzeit für Fragen und Aufträge zur Schädlingsbekämpfung zur Verfügung.

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2017-07-31T08:44:29+00:0026. Juli 2017|0 Kommentare