Moos & Unkraut im Rasen | bekämpfen | vernichten | Moosvernichter

Moos & Unkraut im Rasen effizient bekämpfen & vernichten

Moos & Unkraut im Rasen bekämpfen

Moos und Unkraut im Rasen sind für Gärtner ein Übel. Wir zeigen Ihnen, wie sie die Schandflecken in Ihrem „Grün“ von der Ursache her bekämpfen.

Ein gepflegter Rasen macht einen guten Eindruck. Um das eigene „Grün“ zu pflegen und vor Schäden zu schützen, braucht es keinen professionellen Greenkeeper. Wir zeigen Ihnen, wie sie in Eigenregie Moos und Unkraut effizient bekämpfen und so einen schönen Rasen erhalten. Übrigens, bei Rasenschäden aller Art sind wir von der Herr GmbH gerne bereit, Ihnen zu mit Rat und Tat zu helfen. Wir unterstützen Sie ebenfalls beim Neuanlegen Ihres Rasens.

Für einen erfolgreichen Kampf gegen Rasenschäden gilt: Kenne deinen „Feind“. Um also Moos und Unkraut von ihrem Rasen zu entfernen, sollten Sie die Ursachen des unerwünschten Wuchses sprichwörtlich an der Wurzel anpacken. Andernfalls droht, dass ihr Grün sehr schnell wieder überwuchert wird. Wir erklären Ihnen zunächst, wie Moos und Unkraut entstehen. Daran anschließend zeigen wir Ihnen, wie sie die lästigen Pflanzen nachhaltig entfernen.

Ursachen für Moos bzw. Unkraut im Rasen

In einem kräftigen Rasen wächst kein Moos und auch kein Unkraut. Sehen Sie also Ansätze eines solchen Bewuchses, dann ist davon auszugehen, dass im Untergrund etwas nicht stimmt. Moos ist eine sogenannte Zeigerpflanze. Damit ist gemeint, dass man dort wo es wächst, Hinweise über die Beschaffenheit des Untergrunds und des Bodens erhält. Es gibt jedoch nicht nur eine Ursache, die sein Wachstum fördert. Feuchtigkeit begünstigt Mooswachstum im Rasen.

Ein Auslöser kann ein Nährstoffmangel im Boden sein. Jedes Mal, wenn Sie ihren Rasen mähen und den Schnitt von der Fläche räumen, werfen Sie wichtige Nährstoffe für den Boden weg. Um den Verlust auszugleichen, sollten Sie ihr Grün düngen. Hier können Sie einige Tipps zum Düngen ihres Rasens nachlesen. So beugen Sie einem möglichen Stickstoffmangel vor.

Auch saure Böden begünstigen Mooswachstum. Gras hat es bei sauren ph-Werten im Gegensatz dazu schwer. Ist der Untergrund also übersäuert, gedeiht Moos und nicht ihr Rasen, da Letzterer nur noch ungenügend Nährstoffe aufnimmt. Teststreifen für ph-Werte erhält man in Baumärkten.

Zu viel Feuchtigkeit schadet ihrem Grün. Staunässe sollten Sie auf jeden Fall verhindern. Denn stehen die Graswurzeln im Nassen, dann beginnen sie zu faulen. Ein so geschwächter Rasen ist dann wiederum ein idealer Nährboden für Moos.

Gras braucht Sonne! Wenn Ihr Rasen also im Schatten liegt, kann er durch den Lichtmangel Schaden nehmen. Vor allen unter Bäumen kann man dies sehen.

Der sogenannte Rasenfilz verursacht, dass Gras in seinem Wachstum gehindert wird. Durch die Verfilzung gelangen die Nährstoffe nicht mehr in die Grasnarbe und zu den Wurzeln.

Machen Sie also die genaue Ursache für den Bewuchs aus. Moos ist äußerst anpassungsfähig und verbreitet sich über Sporen, sodass es immer wieder auftaucht, wenn Sie nicht den Grund dafür beseitigen.

Es gibt eigentlich kein Unkraut, aber trotzdem stört es

Auch für Unkräuter gilt, dass Sie keine Chance haben zu gedeihen, wenn der Rasen dicht gewachsen und gesund ist. Denn so ein Rasen bildet einen undurchlässigen Wurzelfilz, der anderen Pflanzen keine Chance zum Wachsen lässt.

Zunächst sei aber ein kleiner Exkurs erlaubt. Den Namen Unkraut verdienen sich die meisten Pflanzen, die darunter gezählt werden, eigentlich nicht. Oder würden Sie Kamille und Löwenzahn als schädlich bezeichnen? Beide Pflanzen haben heilende Kräfte. So wie sie haben etliche „Unkräuter“ gute Eigenschaften. Zu ihrem abwertenden Namen kommen sie aber, weil sie in Kulturpflanzbeständen unerwünscht sind. Als Begleitvegetation stehen sie mit den Gräsern in ihrem Rasen im Konkurrenzkampf um Nährstoffe, Wasser und Licht.

Löwenzahn bekämpfen

An dieser Stelle bereits ein Tipp. Viele Unkrautarten müssen auf eine bestimmte Höhe wachsen, um sich über Fotosynthese zu versorgen. Im Gegensatz dazu braucht Gras dafür kein bestimmtes Höhenwachstum. Ist der Rasen also immer kurz geschnitten, nehmen Sie vielen Unkräutern ihre Lebensgrundlage.

Eine Übersicht zu Unkrautsorten finden Sie auf der Internetpräsenz der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft. Da es viele Sorten gibt, die jeweils ihre eigenen Eigenschaften haben, gibt es auch mehrere Möglichkeiten, den ungeliebten Pflanzen den Kampf anzusagen.

Wie verschwinden Moos und Unkraut aus dem Rasen?

Zunächst möchten wir Ihnen zeigen, wie sie lästigem Moosbewuchs an den Kragen gehen. Wie oben bereits erwähnt, ist Moos eine Zeigerpflanze. Lichtmangel, Feuchtigkeit, Rasenfilz, Nährstoffmangel und ein übersäuerter Boden können Ursachen für den Wuchs sein. Das oft angepriesene Allheilmittel Eisendünger ist dabei genauso wirkungslos wie andere Mittelchen mit Eisen-II-Sulfat. Schlimmer sogar, diese Mittel sind hochgradig ätzend und können Mensch und Tier schaden. Eisendünger säuert zudem den Boden, was wiederum Mooswuchs begünstigt. Um ihren Rasen erfolgreich von Moos zu befreien, müssen Sie die Ursachen beheben. Sehen Sie dazu unsere Tipps in der folgenden Übersicht:

Rasenpflege

Auch für Unkraut gibt es zahlreiche Mittel, die versprechen, dass sie den lästigen Pflanzen den Garaus machen. Doch auch hier gilt: Vorsicht! Viele dieser Mittel haben eins gemein. Sie wirken auf zweikeimblättrige Pflanzen und haben daher keinen Einfluss auf das einkeimblättrige Gras. Die Inhalte der Unkrautvernichter regen das Wachstum der zweikeimblättrige Pflanzen an, sodass diese sehr schnell in die Höhe sprießen. Der Effekt bewirkt, dass die Unkräuter ihren Nährstoffhaushalt nicht mehr ausreichend regulieren können und somit eingehen. Für den Rasen bedeutet das, dass dort wo die Unkräuter standen, nun leere Flächen entstehen. Da die Ursache für den Bewuchs aber nicht behoben wurde, kann dort wieder sehr schnell Unkraut wachsen.

Bevor Sie also wahllos mit diesen Mitteln auf die ungeliebten Gewächse losgehen, suchen Sie auch hier nach der Ursache. Es gibt allerdings auch Hausmittel, die Ihnen im Kampf gegen Unkraut helfen und dabei ganz ohne Chemie auskommen. Übergießen Sie das Unkraut mit kochendem Wasser. Ist die Pflanze dann ausgetrocknet, können Sie sie leicht aus dem Boden entfernen. Jäten Sie unerwünschte Pflanzen, bevor sie blühen. Denn durch die Blüte verteilen sich später deren Samen.

Zusammenfassung: Moos & Unkraut im Rasen bekämpfen

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

PHA+PGlmcmFtZSBsb2FkaW5nPSJsYXp5IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LnlvdXR1YmUuY29tL2VtYmVkL0Z4a19TRFBUaWYwP3JlbD0wIiB3aWR0aD0iNjQwIiBoZWlnaHQ9IjM2MCIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj0iYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuIj48L2lmcmFtZT48L3A+

Packen Sie das Übel an der Wurzel. In diesem Fall heißt das, dass Sie die Ursachen von Moos- und Unkrautwuchs ausmachen und beheben müssen. Zwar versprechen viele Mittel Erfolge im Kampf gegen ungeliebte Begleitvegetation, doch schädigen sie oftmals auch den Rasen selbst. Letztlich bleibt zu sagen, dass man seinen Rasen permanent pflegen muss, um Moos und Unkraut schon im Vorhinein keine Chance zu bieten.

War diese Seite hilfreich für Sie?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5,00 von 5 Punkten, basierend auf 5 abgegebenen Stimme(n).
Loading...
2017-06-30T13:40:15+00:0025. Juli 2016|2 Comments